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2. Serifenlose Schritarten (sans-serif)

Der Begriff "sans-serif" leitet sich aus dem französischen Wort „sans“ ab, was „ohne“ bedeutet. „Serife“ ist ungewisser Herkunft, könnte jedoch möglicherweise von dem niederländischen Wort „schreef“ abstammen, was für „Linie“ oder „Federstrich“ steht.

Als Serife bezeichnet man innerhalb der Typografie eine kurze dünne Linie auf Buchstaben und Zeichen, die bei Antiqua-Schriften einen Buchstabenstrich am Ende, quer zu seiner Grundrichtung als Horizontalstrich abschließt.

Diese Schriftarten werden vorrangig in Büchern und Zeitschriften verwendet, da sie in gedruckter Form meist ermüdungsfreier und einfacher zu lesen sind als serifenlose Schriften. Für den Einsatz im Web in Hinblick auf die Barrierefreiheit sind diese jedoch ungeeignet.

Nutzen Sie für Ihre digitalen Dokumente nach Möglichkeit serifenlose Schriftarten (z.B. Tahoma, Calibri, Arial, Verdana und sogar Comic Sans). Da Nutzer:innen in der Regel schnell lesen und durch die Zusammenstellung einzelner Buchstaben automatisch Wörter bilden, ist es wichtig, dass diese richtig gelesen werden. Die zusätzlichen Buchstabenstriche innerhalb einer Serifenschrift erschweren hier das richtige Lesen.